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Triumph Stag Club Switzerland
Oberflächenbehandlungen
Die nachstehenden Verfahren und Werkstoffe wurden soweit
berücksichtigt, wie sie an einer Restaurierung oder optischem Tuning, an
einem Fahrzeug angewendet werden können.
Werkstoffe
- Schwarzblech
Stahlblech mit Zunderschicht (Eisenoxid). Verwendung für Teile die
nachträglich feuerverzinkt werden. Dicke ab ca 4mm. Ebenso sind alle
Walzprofile und dickwandigen Rohre, mit dieser Oberfläche versehen.
- Dekapiertes Stahlblech
Stahlblech ohne Zunderschicht (gebeizt). 0.5 bis 10mm Dicke. Meist
verwendetes Stahlblech. Problemlos mit allen Verfahren schweissbar.
Bauteile die Hohlräume bilden und nicht feuerverzinkt werden bleiben
blank im Innern, Rostgefahr !
- Chromnickelstahl (z.B. 1.4301)
Rostfreier Stahl für normale Anwendung. Als Bleche, Stabstahl,
Schrauben und vielerlei Fertigteile erhältilch. Rostet nicht durch die
Passivschicht, die sich auf dem blanken Material bildet. Es ist speziell
jedoch zu Beachten, dass Berührungen mit Stahl, "tödlich" sind, für die
Passivschicht, auch Schleifstaub von Stahl. Stahlpartikel rosten und
zerstören die Passivschicht unaufhaltsam weiter. Werkzeuge, Böcke
usw. aus Stahl, müssen mit Alu, Kunststoff, Holz oder dergleichen
geschützt werden. Schweissnähte durch Beizen oder Schleifen wieder
blank machen. Schweissen generell mit möglichst wenig Strom, d. h.
nicht heiss schweissen. Nicht mit galvanisch verzinkten Schrauben in
Verbindung bringen. Farbaufträge haften generell schlecht auf diesem
Werkstoff, am besten hält wenn schon Staubstrahlen und
Pulverbeschichten. Polieren ist möglich, aber aufwendig und daher sehr
teuer, es ist zu beachten das Fingerabdrücke gut "haften" und die
Oberfläche schlecht zu Reinigen ist. Gleiches gilt auch für
Glasperlengestrahlt. Geschliffen mit Korn 240 bis 320 hat sich am
besten bewährt.
- Chromnickel-Molybdänstahl (z.B. 1.4435)
Rostfreier Stahl, säurebeständig. Anwendung in Hallenbädern und
aggressiver Athmosphäre. Teurer Werkstoff und noch heikler in der
Anwendung. Anfälliger auf Risse z.B. bei Auspuffen, jedoch je nach
Legierung zusätzlich hitzebeständig und darum vorzuziehen dafür.
- Kupfer
Guter Strom- und Wärmeleiter. Als Kabel verwenden. Achtung: zerstört
Aluminium und Stahl. Lässt sich sehr gut Polieren. Kann gewählt werden
bei anschliessender Glanzverchromung. Teurer Werkstoff. Auswahl an
Profilen sehr begrenzt. Schlecht schweissbar. Gut lötbar.
- Messing
Kupfer - Zink - Legierung. Gute Gleiteigenschaften auf Stahl und
rostfreiem Stahl. Unterlagscheiben, Wellen und Bolzen. Meist als Teil
verwendet, dass sich abnützt und billig zu ersetzen ist. Je nach
Legierung eher hart und brüchig. Lässt sich gut Polieren. Kann gewählt
werden bei anschliessender Glanzverchromung. Sehr schlecht
schweissbar. Gut lötbar.
- Bronze
Kupfer - Zinn - Legierung. Seh gute Gleiteigenschaften auf Stahl und
rostfreiem Stahl. Eher etwas weicher als Messing und weniger brüchig
bei Belastung. Idealer Werkstoff z.B. für "rostfreie" Bremskolben in
Radbremszylindern.
- Aluminium
Sehr vielseitiger Werkstoff. Leicht, günstig, gut bearbeitbar. Bleche in
Aluman und Peraluman (auch eloxierbar) und weich (abkanten) bis
hart erhältlich. Farbe haftet schlecht auf Aluminium. Bei normaler
Lackierung, vorgängig spezieller Primer (Haftgrund) auftragen.
Einbrennlackierung und Pulverbeschichtung: vorgängig Chromatieren
oder Staubstrahlen. Gussteile und Schweissnähte können durch den
hohen Siliziumanteil, nicht eloxiert werden, bzw es wird schwarz.
Galvanisch verzinkte Schrauben die zu rosten beginnen, "fressen" rasch
grosse Löcher ins Aluminium. Gilt generell für rostende Stahlteile, die in
Berührung kommen mit Alu.
Nasslackierungen
Generell sind die Farben gut aufzurühren oder zu schütteln. Alte Farben
können nicht mehr richtig trocknen. Einkomponentenfarben (ohne
seperaten Härter) sind gut und günstig. Zweikomponentenfarben
härten schneller durch und haften besser, sind jedoch teurer. 2K-
Farben können mit 1K übermalt werden. Jedoch löst eine 2K-Farbe, die
1K-Farbe meistens auf. Auftrag durch Pinsel, Rollen oder Spritzen.
- Primer / Reaktionsprimer
Haftgrundierungen die nur dünn aufgetragen werden. Benötigen
anschliessend eine Grundierung. "Ätzen" die Oberfläche an und haften
somit besser.
- Kunstharz- Zinkchromat- Grundierung
Rostschutzgrundierungen. meist abgestimmt auf den Decklack. In der
Regel nicht "wasserdicht": Ohne Decklack beginnt es schnell zu rosten.
- Kunstharz-Bleimenige
Breiige Rostschutzgrundierung, orangefarben, meist an Gartenhagen zu
sehen. Wird relativ dick aufgetragen. Bietet sehr guten Rostschutz
durch die grosse Schichtdicke.
- Zinkstaubgrundierung (S+Z)
Der Stahl wird durch Strahlen metallisch blank und rauh gemacht. Mit
der Spritzpistole wird die Grundierung aufgetragen. Im Trockenen kann
die Oberfläche so belassen werden. Günstiger und guter Rostschutz.
Kann auch nur mit Pinsel aufgetragen werden. Keinen Verzug durch
Wärmeeinbringung.
- Kunstharz-Lackierung
Die meisten Farben sind heutzutage auf Kunstharzbasis. Auch die vom
Autolackierer erstellte Lackierung, jedoch wird meist bei ca 80° in der
Kabine "schnell-getrocknet".
- Einbrennlackierung
Meist in einem Industrielackierwerk ausgeführt. Nasslack wird
elektrostatisch aufgespritzt, teils mit optiogesteuertem Roboter.
Werkstück durchläuft in einer Endlosförderanlage: Entfettung,
Trocknung, Grundierung, Einbrennkabine mit ca 130°, Abkühlung,
Decklackierung, Einbrennkabine. Schichtdicke etwas dicker als
Autolackierung, jedoch dünner als Pulverbeschichtung. Oberflächenfinish
liegt auch dazwischen. Kanten decken jedoch viel schlechter als bei
Pulverbeschichtung. Hochwitterungsbeständige Farben auf
Silikonpolyester-Basis sind möglich, d.h. die Farbe kreidet fast nicht
aus. Glanzgrad von matt bis hochglänzend möglich, normal ist ca.
seidenglanz. Ein Ausbessern von Lackschäden ist relativ gut möglich.
- Eisenglimmer- (Schuppenpanzer) - Farbe
Deckanstrich meist auf KH-Bleimenige. Wird relativ dick aufgetragen.
Farbton meist von Silber bis Schwarz. Matte eher rauhe Oberfläche,
zeigt den Metallcharakter. Geländeschmutz haftet eher gut daran.
Beschichtungen
- Pulver-Beschichtung
Polyurethan-, Epoxyd-, Polyester- Pulver werden elektrostatisch
aufgesprüht und bei ca 180° im Ofen verschmolzen. Vorteile : sehr gute
Haftung, an Kanten wird mehr Farbe aufgetragen, gute Beständigkeit,
auch für Federn geeignet, eher dicke Schicht, günstig. Auch für heisse
Motorteile geeignet. Örtliches abdecken mit speziellen Klebebändern ist
möglich. Nachteil : Oberfläche ist nicht schön glatt, sondern hat meist
eine "Orangenhaut". Glanzgrad von matt bis glänzend möglich, normal
ist ca. seidenmatt. Ein Ausbessern von Lackschäden ist fast nicht
möglich, ohne sichtbare Stellen zu hinterlassen.
- Duplexierung
Stahlteil wird vorgängig Feuerverzinkt, Staubgestrahlt und dann
Pulverbeschichtet. Der Farbauftrag schützt den Zink vor Abwitterung,
das ergibt eine Lebensdauer an der Atmosphäre von ca 30 Jahren. Es ist
jedoch zu beachten, dass die rauhe Oberfläche der Verzinkung, auf der
Lackierung gut sichtbar ist. Schweissnähte treten vielfach störend in
Erscheinung durch örtlich dickere Zinkschicht (siehe Feuer-Verzinken).
Schleifen der Zink-Oberfläche ist aufwendig, aber gut möglich.
Hohlräume sind auch bestens geschützt. ?Das Beste was man dem
Stahl spendieren kann !
- Kunststoff-Beschichtung
Teile werden in heissem Zustand, in ein meist thermoplastisches Pulver
getaucht. Ergibt eine dicke Schicht, die sogar Säurebeständigkeit
aufweisen kann. Eher für kleine Teile und spezielle Anwendungen.
Metallische Überzüge (thermische)
- Feuerverzinken
Stahl wird in Säure gebeizt, aufgewärmt und im ca. 450° heissen
Zinkbad getaucht.
Es ist zu beachten dass :
- alle Hohlräume mit Entlüftungs- bzw. Durchflutungslöchern zu versehen sind
( Platzen der Teile durch Überdruck ) Loch-Ø ca. 1/5 des Rohrquerschnittes.
- Alle Teile müssen rundum verschweisst werden, wegen der Säure, die in die
Überlappungen fliesst und nachher Rost hervorruft.
- Schweissnähte meist sich stark abzeichen, durch örtlich dickere Zinkschicht (das
Silizium in der Naht zieht mehr Zink an. TIG-Schweissen oder oxidierende / rutilsaure
Elektroden anwenden).
Nachteil :Vorhandene Spannungen im Bauteil lösen sich und ergeben
meist Verzug. Oberfläche kann rauh und griesig sein. Farbe haftet auf
frischer ( silbrigglänzend ) Verzinkung sehr schlecht, Abwitterung nach
1 bis 2 Jahren ( dunkelgrau matt ) oder vorgängig Staubstrahlen
Vorteil : Sehr guter Rostschutz, auch in Hohlräumen geschützt. Kleine
Beschädigungen werden vom Zink (Opfermetall) selbst "ausgebügelt".
Sehr günstig auch für grosse Teile. Alte Teile mit Hohlräumen, sind
meist problematisch, da Rost, Schmutz, Hohlraumversiegelungen usw.
nur sehr schlecht zu entfernenen sind. Der Schutz durch Zink ist dann
nicht gegeben.
- Sendzimirverzinktes Stahlblech
Im Durchlaufverfahren feuerverzinktes Stahlblech kaltnachgewalzt.
Dicken bis 3mm erhältlich. Durch das Kaltwalzen bekommt das Blech
seine glatte Oberfläche. Die Zinkblumen sind noch leicht sichtbar.
Verwendung meist ohne weitere Oberflächenbehandlung, da die Farbe
sehr schlecht haftet. Kann abgekantet werden ohne Zinkabplatzungen.
Die Schnittkanten werden meist nicht nachbehandelt.
- Spritzverzinken (Flammspritzen)
Der Stahl wird durch Strahlen metallisch blank und rauh gemacht. Der
Zink wird als Draht kontinuirlich durch eine Azethylenflamme geführt,
geschmolzen und durch den Flammenstrahl auf das Werkstück
geschleudert (feine Zinkflocken). Die Feinheit und Schichtdicke kann
variert werden. Diese Schicht muss aber vor Feuchtigkeit und Nässe
geschützt werden, mit Grundieren und Decklack oder Beschichtung.
Vorteil : Praktisch kein Verzug, bei entsprechender Sorgfalt, können
auch dünne Autobleche behandelt werden.
Nachteil : Hohlräume sind nicht geschützt. Relativ teuer.
- Flammspritzen
Grundsätzlich können alle Metalle und Legierungen, mit
Azethylenflamme oder Plasmastrahl, aufgetragen werden. Je nach
geforderten Eigenschaften: Kurbelwellen können mit harten Werkstoffen
aufgetragen werden. Kolbenumfänge können gute Gleiteigenschaften
verlangen. Auspuffteile können mit Aluminium gespritzt werden als
Rostschutz und für die schöne Optik. Und vieles mehr.
Metallische Überzüge (galvanische)
- Verzinkung (blau)
Galvanisch verzinkt und blau passiviert. Häufigste
Oberflächenbehandlung auf Schrauben usw. Kleinteilen. Nur minimaler
Rostschutz. Haltbarkeit an Bewitterung ca. 1 Jahr. Nicht beständig
gegen Salzwasser. Günstig.
- Verzinkung (gelb)
Galvanisch verzinkt und gelb chromatiert. Wird immer häufiger
angewendet, da der Rostschutz ca. 3,5 mal besser ist. Oberfläche meist
wolkig mit violettstich.
- Verzinktes Stahlblech / ZINKOR
Galvanisch verzinktes Stahlblech, chromatiert und phosphatiert
(hellgrau matt). Dicke bis 3mm. Trotz der Zinkschicht gut schweissbar.
Bei hohlraumbildenden Konstruktionen sehr vorteilhaft. Farbe hält sehr
gut durch die Phosphatierung. Günstig. Nicht zu verwenden bei
anschliessender Feuerverzinkung.
- Glanz-Verchromen
Bestes Beispiel die schöne Stossstange. Bei Stahl wird zuerst poliert,
dann verkupfert und wieder poliert, vernickelt und verchromt. Aus
Kostengründen wird heute oft das Verkupfern weggelassen, natürlich
auf Kosten des Glanzes. Aussehen silbrigglänzend mit bläulichem Stich.
Gute Witterungsbeständigkeit. Stahlteile mit höherer Festigkeit wie
Fahrwerkschrauben, Speichen usw, müssen thermisch nachbehandelt
werden, damit keine Wasserstoffversprödung im Material auftreten
kann. Aluminium und Zinkdruckgussteile, sind schwierig zum
Verchromen, da die Haftung der Galvanikschicht nicht so gut ist bzw.
Poren nicht gefüllt werden können. Es ist zu beachten, dass der Chrom
sich immer an der äussersten Stelle ablagern will, z.B. Felgen mit
Vertiefungen, werden an den innern Stellen nicht verchromt (auch
Stossstangen). Abhilfe: angepasste Formen aus Kupfer. Das
Verchromen einer Felge kann dann schnell Fr. 1000.- kosten.
Jeder Galvanik-Betrieb, oder sehr empfehlenswert die Firma Dörrer AG,
Metallveredelung, in Zürich (Felgen z.Zt. leider nicht möglich).
Richtpreis für Neuverchromen : Ca. Fr.15.-/dm2.
- Industrie-Verchromen
Damit ist das Verchromen ohne Vorbehandlung und Verkupfern
gemeint. Es kann auch mit matter Oberfläche (hellgrau) verchromt
werden z.B. Schiebelehren. Relativ günstiges Verfahren, da die
kostenintensive Arbeitszeit entfällt.
- Glanz-Vernickeln
Aufbau wie Glanz-Verchromen, jedoch ohne Chromschicht am Schluss.
Aussehen silbrigglänzend mit gelblichem Stich. Gute
Witterungsbeständigkeit, es kann zu grünlicher Fleckenbildung kommen.
- Industrie-Vernickeln
Aufbau wie Industrie-Verchromen, jedoch ohne Chromschicht am
Schluss. Günstig.
- Dickschicht-Vernickeln (Veralisieren)
Galvanisches Vernickeln mit einer Schichtdicke von 150 my. Fristet ein
unbekanntes Dasein, wird aber fast tagtäglich angefasst. Sitzgestelle,
Gepäckablagen, Griffe usw in Bahnwagen, Bussen und Tram, sind meist
so behandelt. Sehr Abriebfest und Beständig. Die Schwierigkeit liegt
darin, dass der Galvaniseur, eine zähe und nicht harte Nickelschicht
aufbauen kann. Jeder Galvanik-Betrieb, oder am bekanntesten die
Firma Veralit AG in Schlieren.
- Chemisch Vernickeln
Der Nickel ist im Elektrolyt gelöst und nicht als Metallplatte, vorhanden.
Der Vorteil liegt darin, dass der Nickel in jede kleine Ritze und
Hohlräume eindringt. Der Nachteil im deutlich höheren Preis.
Weitere Möglichkeiten mit den entsprechenden Eigenschaften des
aufgetragenen Metalles sind :
- Verkupfern
- Vermessingen
- Verbronzen
- Vergolden
Beständigkeit am allerbesten, beste elektrische Leitfähigkeit, jedoch
sehr teuer.
- Versilbern
Bearbeitungsmöglichkeiten
- Sandstrahlen
Mit Elektrokorund. Die Grösse des Kornes und der Druck, muss der
Dicke des Werkstückes angepasst werden. Farbe und Rost kann gut
entfernt werden. Jedoch nicht Unterbodenschutz bzw. weiche Schichten.
Mechanische Teile müssen akribisch gegen Sandeindringen geschützt
werden, sonst können kapitale Schäden auftreten.
- Stahlstrahlen
Mit kleinen Stahlkugeln. Nur für dicke Teile anwendbar.
- Schleifen
Mit Schrupp und Schleifscheiben keramisch gebunden (hart , für
metallischen Abtrag bzw grobe Arbeiten.
Mit Tuchscheiben und Fächerschleifer kunstharzgebunden ( weich ), für
Farbabtrag und feine Arbeiten. Abgenutzt Schleifmittel erzeugen grosse
Reibung und Wärme, die zu Verzug vorallem bei dünnen Blechen führen
kann. Erkennbar an den blauen Verfärbungen (und Beulen!).
Flächenschliff oder Rundschliff an rostfreien Stählen oder
Nichteisenmetallen. Ausbessern oder Auffrischen mit Schleifvliesen.
- Zapfenschliff
Mit gummigebunden Schleifkörpern. Meist von spezialisierten Betrieben
mit Schleifautomaten. Meist an Milch-Tankwagen, Tischblättern und
Armaturenbrettern angewendet.
- Bürsten
Farbentfernung mit verschieden Arten von Drahtbürsten.
Glänzen von Stahlteilen mit Messingbürsten.
Satinglanz an geschliffenen rostfreien Teilen.
- Polieren (Hochglanz-)
Eine glatte Oberfläche erfordert einen sauberen Aufbau von
grobschleifen über alle Kornstufen bis Korn 600 oder 1000, bis mit der
Baumwollscheibe und dem Material entsprechender Polierpaste, der
Hochglanz erreicht wird.
Entlacken
- Ablaugen
Mit Lauge. Muss nachträglich immer mit einer Säure neutralisiert
werden. In Spalten können Salzkristalle zu Lochfrass führen. Nur bei
Teilen anzuwenden, die keine Spalten aufweisen. Nicht zu empfehlen.
- Glykoläthergemisch
Im Tauchbad, löst Farbe, Spachtel, Polyester und Unterbodenschutz.
Braucht ca 2 bis 3 Tage. Wird mit Wasser neutralisiert, daher
unbedenklich, auch für ganze Karrosserien. Sehr empfehlenswert.
z.B. : Fa. Gebr. Meier, 8197 Rafz.
- Mais-Strahlen
Löst Farbe, Spachtel und Unterbodenschutz. Strahlgranulat ist aus
getrockneten Maiskolben, wurde entwickelt um Polyester zu Entlacken.
Es entstehen keine Verletzungen am Grundmaterial, d. h. alle
Bearbeitungsspuren sind nachher sichtbar wie Löten, Schweissen,
Schleifen usw. Es sieht aus, wie wenn noch nie etwas auf dem Blech
war. Es können partiell Stellen am fahrbereiten Fahrzeug gestrahlt
werden. Gummi, Glas und mechanische Teile werden nicht beschädigt :
Keine Folgeschäden ! Sehr empfehlenswert.
z.B. : TM Strahltechnik, 4703 Kestenholz oder H. Suchy, 8902
Schlieren.
Entrosten (chemisch)
- Phosphorbeizen
Phosphorsäuremischung beseitigt Rost, ohne den gesunden Stahl
anzugreifen. Neutralisierung durch Wasser. Anschliessende
Passivierung. Voraussetzung ist eine entlackte Oberfläche.
Sehr empfehlenswert.
z.B. : Fa. Gebr. Meier, 8197 Rafz.
M. - Andres Bauer, Lerzenstrasse 11, 8953 Dietikon
Metallbautechniker SMT/TS / Schweissfachmann EWS
Mail privat : produktion@lipsmsm.ch
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